Der eigene Führerschein bedeutet Freiheit und Mobilität. Vorher sind aber noch einige Hürden zu nehmen. Zum Beispiel muss Führerschein und Auto finanziert sein bzw. werden.
Führerschein finanzieren
Alles hat seinen Preis
Auch Freiheit und Mobilität müssen bezahlt werden. Ein Pkw-Führerschein kostet ca. 1.700 Euro. Eine hohe Summe, wenn Sie noch nicht über ein geregeltes Einkommen verfügen.
Prüfen Sie Ihre Finanzen
Eine Finanzspritze von Eltern, Großeltern oder anderen Personen ist mit Sicherheit hilfreich. Prüfen Sie, ob die Unterstützung alle Kosten deckt. Überprüfen Sie Ihre Finanzen und decken Sie weitere Sparpotenziale auf.
Sparbuch: der Klassiker
Das "klassische Sparbuch" hat bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren. Es kostet nichts und garantiert feste Zinsen. Wenn Sie ganz problemlos ein Bargeldpolster aufbauen möchten und hohe Flexibilität schätzen, ist das Sparbuch genau das Richtige. Sie können jederzeit darauf einzahlen und innerhalb eines Kalendermonats bis zu 2.000 Euro auszahlen.
Prüfung
Gewissenhaft vorbereiten
In Deutschland sind im Moment über 45 Millionen Pkw zugelassen. Sie sind somit nicht der Erste und nicht der Letzte, der eine Führerschein-Prüfung ablegt. Das haben vor Ihnen schon ganz andere geschafft. Wichtig ist, dass Sie sich gut vorbereiten. Nur mit einem guten Gewissen lässt sich in der Prüfung Ruhe bewahren.
Theorie und Praxis
Für den theoretischen Teil der Führerschein-Prüfung heißt es büffeln. Im Internet finden Sie zusätzlich zu den Fragebögen aus der Fahrschule viele Prüfungsfragen und Antworten. Wiederholen Sie das Gelernte möglichst oft und lernen Sie möglichst unterschiedliche Inhalte aufeinanderfolgend. Zur praktischen Fahrprüfung sollten Sie erst antreten, wenn Sie sich absolut sicher fühlen. Besprechen Sie sich mit Ihrem Fahrlehrer und hängen Sie im Zweifelsfall noch ein paar Fahrstunden dran.
Das brauchen Sie
Für die Anmeldung zur Führerschein-Prüfung müssen Sie folgendes mitbringen:
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass,
- Sehtest-Bescheinigung (erhältlich beim Optiker, kostenpflichtig),
- Teilnahme-Bestätigung Erste-Hilfe-Kurs,
- Aktuelles Passbild.
Klassen
A1, M, A und B
Für Fahranfänger sind vor allem die Klassen A1, M, A und B von Bedeutung. Mit diesen Führerscheinen ist es erlaubt ein Moped, Motorrad oder ein Auto zu fahren.
Ab 15 oder 16 Jahren
Ab 15 dürfen Sie Mofas mit maximal 25 km/h fahren. Dazu reicht eine "Prüfbescheinigung". Diese erhält man bei einem Mofakurs in der Fahrschule. Ab 16 dürfen Sie mit Moped, Mokick oder Roller (Klasse M) Gas geben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. Der „kleine“ Motorrad-Führerschein (A1, bis 80 km/h) ist ebenfalls ab 16 Jahren zu haben. Nach der bestandenen Prüfung der Klasse A1 läuft bereits die zweijährige Probezeit. Die Klasse M ist in A1 inbegriffen.
Ab 18 ...
… kommen die Klassiker Motorrad (A) bis max. 25 kW und Auto (B). Die Leistungs-Begrenzung beim Motorrad-Führerschein entfällt nach zwei Fahrpraxis. Mit dem Pkw-Führerschein dürfen Sie Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen Gewicht fahren. Zudem schließt er die Klasse M mit ein.